Arbeitsplätze

 

III Arbeit, Wirtschaft und Soziales

Wohnortnahe Arbeitsplätze für die Bürgerinnen und Bürger entscheiden die Zukunftschancen einer Region wesentlich mit. Der Titel „Gründerfreundlichste Region Deutschlands“ ist für den Landkreis Hildesheim eine Auszeichnung, die unsere Region mit Recht verdient.

Der Landkreis Hildesheim ist Innovationsregion mit Handel, Handwerk, einem starken Dienstleistungsbereich, neuer Technologie sowie einem aufstrebenden medizinischen Bereich. Dieser Branchenmix aus zukunftsorientierter mittelständischer Wirtschaft ist das Rückgrat unserer Region. Auf dieser Basis müssen auch die weiteren Überlegungen und Maßnahmen zur Politik der Wirtschaftsförderung ansetzen.

Wir wollen den Landkreis Hildesheim als eigenständigen Faktor in der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen und Wolfsburg weiter etablieren. Ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen von Landkreis und, Stadt Hildesheim zusammen mit den Städten und Gemeinden unseres Landkreises ist dabei zwingend erforderlich, um die Stärken unserer Region entsprechend zu bündeln.

Für die CDU ist entscheidend, dass der Landkreis Hildesheim in einer Phase der weiteren Globalisierung und Kreisgrenzen überschreitenden Zusammenarbeit die entsprechenden Partnerschaften eingeht, um so dauerhaft im Wettbewerb bestehen zu können. Mehr und mehr organisieren sich die Nachbarlandkreise zu entsprechenden Zweckgemeinschaften. Hier dürfen die weiteren Entwicklungen nicht mit dem Hinweis auf bisher erreichtes verschlafen werden.

Die weitgehende Auslagerung auf eine eigene Gesellschaft war richtig und soll beibehalten werden. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Hi-Reg soll in unserem Landkreis dabei weiter zu einer Plattform und Drehscheibe für alle Aufgaben des regionalen Standortmarketings, der Unternehmens- und Kommunalberatung sowie der Investorenbetreuung ausgebaut werden.

Die größtmögliche wirtschaftliche Ausgewogenheit innerhalb des Landkreises ist dabei eines unserer wichtigsten Ziele. Daneben muss der kommunale Einfluss bei der Neuausrichtung des Job Centers ausgeweitet werden, um die Arbeitslosigkeit weiterhin wirkungsvoll begegnen zu können.

Partner für alle von der Kreispolitik veranlassten Baumaßnahmen sollen im Rahmen der rechtlichen Vorgaben die Handwerksbetriebe vor Ort bleiben, soweit dies nach vergaberechtlichen Gesichtspunkten durchführbar ist. Die CDU weiß um die Qualität der Angebote der hiesigen Unternehmen..

Die CDU setzt sich für die Privatwirtschaft ein. Staatliche Aufgaben sollten sich weitestgehend auf hoheitliche Aufgaben beschränken. Die Beteiligungen des Landkreises sind auch unter diesen Gesichtspunkten regelmäßig zu überprüfen.

Im Hinblick auf wirtschaftlich notwendige Standortfaktoren setzt sich die CDU dafür ein, schnellstmöglich eine flächendeckende DSL Breitbandversorgung für unseren Landkreis zu erreichen.

Neuausrichtung des Jobcenters – Arbeitslosigkeit wirkungsvoll begegnen

Mit der Neuausrichtung des Job-Centers besteht nunmehr die Chance Langzeitarbeitslosigkeit zentral aus einer Hand zu begegnen. Dazu gehört ein gezi
ltes Fördern und Fordern sowie die enge Zusammenarbeit mit allen Unternehmen, dem Mittelstand und dem Handwerk vor Ort.

Die Neuausrichtung beinhaltet die komprimierte und geordnete Wahrnehmung der Aufgaben der Leistungsverwaltung und zudem eine Stärkung der Arbeitsplatzvermittlung.
Das Ziel der CDU ist, den Schwerpunkt auf Dauerarbeitsplätze im ersten Arbeitsmarkt zu legen. Das Job-Center muss die knapper werdenden finanziellen Mittel für eine aktive und effektive Arbeitsmarktpolitik einsetzen.

Wirksame Sozialpolitik ist für uns keine Selbstbedienung. Sozialpolitik soll vielmehr den Menschen helfen, die wirklich der Hilfe bedürfen. Es wird aber dauerhaft Menschen geben, für die Plätze auf dem zweiten Arbeitsmarkt vorgehalten werden müssen. Eine konsequente Bekämpfung des Leistungsmissbrauchs zu Gunsten der wirklich Bedürftigen ist daher zwingend erforderlich. Dies gilt auch und besonders für den Bereich der Schwarzarbeit.

VerkehrEine moderne Verkehrsinfrastruktur bietet unserem Landkreis die Grundlage für eine gute Einbindung im Herzen unseres Bundeslandes Niedersachsen. Sie ist die Voraussetzung für eine hohe Qualität zum Arbeiten und Wohnen in unserem Kreis.

Die CDU setzt sich im Landkreis Hildesheim daher vor allem für den Erhalt und die Sanierung der Kreisstraßen ein. Der Mitteleinsatz muss hierfür angemessen sein.

Wichtige Bauprojekte sind daneben die dringend notwendigen Ortsumgehungen u.a. in Mehle (Bundesstraße 1) und Marienhagen (Bundesstraße 64), die auch durch die Kreis CDU mit auf den Weg gebracht worden sind.Die CDU im Landkreis Hildesheim begrüßt die Anbindung Hildesheims an das S-Bahn-Netz nach Hannover. Erstrebenswert ist aber immer noch ein einheitlicher, möglichst großer Tarifverbund. Hierfür und für die damit verbundene Signalwirkung wird sich die CDU weiter einsetzen.

Der Ausbau der Bahn-Verbindung in Richtung Braunschweig ist ein Großprojekt zur erheblichen Verbesserung der bestehenden Infrastruktur. Die CDU hat auch hier ihren Einfluss geltend gemacht, um nicht nur die Realisierung sicherzustellen, sondern auch ein angemessenes Zugangebot auf der ausgebauten Strecke zu erhalten.
Grundsätzlich ist eine vernünftige und attraktive Anbindung des ländlichen Raumes durch die Schiene ein besonderes Anliegen.
Mit der Fortschreibung und Neuauflage eines Radwegeprogramms ist eine sinnvolle und ökologisch ertragreiche Ergänzung zum motorisierten Verkehr gelungen. Die weitere Umsetzung wird die CDU begleiten und einfordern.

Tourismus

Der Tourismus ist für den Landkreis Hildesheim ein wachsender Wirtschaftsfaktor. Ziele sind neben Hildesheim zunehmend auch die umliegenden Städte, Gemeinden und Samtgemeinden.
Auf der Basis von Weltkulturerbe, Kunst, Kultur und Landschaft sollen die touristischen Projekte für unseren Landkreis weiter profiliert und ausgebaut sowie ein Tourismuskonzept entwickelt werden.

Vor allem die landschaftliche Schönheit unseres Kreises lässt den Ausbau entsprechender Angebote sinnvoll erscheinen. Die CDU hat daher den Lückenschluss im Leine-Heide-Radweg und den Radweg zur Kunst besonders unterstützt. Beide Projekte haben auch über die Kreisgrenzen hinaus entsprechende Anerkennung und Resonanz gefunden.

Die Leader-Region Leinebergland bedarf hierzu der weiteren Unterstützung des Landkreises bei der Umsetzung der entwickelten Projekte.

Partner der Tourismusarbeit im Landkreis Hildesheim müssen auch die gastronomischen Betriebe sein. Hier kann der Tourismus zudem dringend benötigte weitere Ausbildungs- und Arbeitsplätze im ländlichen Raum schaffen.

Kultur

Kultur ist in Zeiten knapper Kassen häufig ohne eigene Lobby. Die CDU im Landkreis Hildesheim setzt sich für ein angemessenes kulturelles Angebot im Landkreis auch als weichen Standortfaktor ein.

Das Theater für Niedersachsen (TfN) ist ein solcher Standortfaktor, für dessen Erhalt wir eintreten. Wir sind bereit, den Anteil des Landkreises zur Finanzierung weiter mit einzubringen. Dies fordern wir aber auch von den weiteren Partnern, der Stadt Hildesheim sowie dem Land Niedersachsen ein. Der Erhalt des TfN kann nur in gemeinsamer Trägerschaft von Land Niedersachsen, Landkreis- und Stadt Hildesheim gelingen.

Darüber hinaus steht die CDU für die weitere Förderung der Kulturlandschaft unserer Region..

Mit einem Netz an ehrenamtlich geleisteter Kulturarbeit (wie z.B. Rosen und Rübe) unterschiedlichster Ansätze sind wir gut aufgestellt und müssen diese Arbeit entsprechend unterstützen und somit anerkennen.

 

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