Prüfung Festlegung eines Schulbezirks Gymnasium Sarstedt

Landkreis Hildesheim
Herrn Landrat Bernd Lynack
Marie-Wagenknecht-Str. 3
31134 Hildesheim

Hildesheim, 16.06.2026

Prüfung Festlegung eines Schulbezirks Gymnasium Sarstedt

Beschlussvorschlag zum Tagesordnungspunkt 23 der Sitzung des Ausschusses für Schule und Kultur am 16.06.2026 und zum Tagesordnungspunkt 37der Sitzung des Kreisausschusses am 22.06.2026 sowie zum Tagesordnungspunkt 27 der Sitzung des Kreistages am 25.06.2026

Sehr geehrter Herr Landrat Lynack,

zum Tagesordnungspunkt 23 der Sitzung des Ausschusses für Schule und Kultur am 16.06.2026 und zum Tagesordnungspunkt 37der Sitzung des Kreisausschusses am 22.06.2026 sowie zum Tagesordnungspunkt 27 der Sitzung des Kreistages am 25.06.2026 übersenden wir folgenden

Beschlussvorschlag: 

  1. Für das Gymnasium Sarstedt ist ein Schulbezirk festzulegen und die Satzung über die Festlegung von Schulbezirken für die allgemeinbildende Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Hildesheim ist entsprechend zu ändern. Der Satzungsentwurf ist dem Kreistag in seiner nächsten Sitzung zur Beschlussfassung vorzulegen.
  2. Der Landrat wird beauftragt, in Absprache mit der Stadt Hildesheim eine Regelung zu erarbeiten, die gewährleistet, dass zukünftig allen Schülerinnen und Schülern, denen ein Besuch der von ihnen gewählten Schule aufgrund von Losentscheidungen oder aus anderen Gründen versagt wird, vom Schulträger oder der Schule in zumutbarer Entfernung zu Ihrer Wohnung eine andere Schule angeboten wird, die ihren schulischen Entwicklungsmöglichkeiten entspricht.

 Begründung:

Der Beschlussvorschlag konkretisiert eine dem Schulträger oder der Schulbehörde obliegende Aufgabe. Damit soll erreicht werden, dass Schülerinnen und Schülern grundsätzlich eine Schule im Nahbereich ihrer Wohnung besuchen können und nicht allein gelassen werden, wenn sie z. B. aufgrund von Losentscheidungen nicht die Schule besuchen können, die ihrer Wahl und ihren schulischen Entwicklungsmöglichkeiten entspricht. Hinsichtlich der Kriterien, nach denen Plätze für Schülerinnen und Schüler durch das Losverfahren vergeben werden, ist ein nachvollziehbares und transparentes Verfahren zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Friedhelm Prior
Fraktionsvorsitzender

Ramon Herbst
Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion
für Schule und Kultur

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